- Ehrung der Edelweißpiraten am 16.6.05 durch RP Jürgen Roters. Hier gibts die Infos.


wir (Humba e.V., NS Dokumentationszentrum, Bauspielplatz, transparent tv, "Lotta", "Litho", Rapido, Kölncampus, Galerie smend und andere Einzelpersonen) sagen:

Danke, Danke, Danke

allen Musikern, Helfern, Sponsoren (Landschaftverband Rheinland! und BV Innenstadt) und...

Fotos: Marek

...vor allem dem wunderbaren
Publikum. Ihr wart großartig!

Das 1. Edelweißpiratenfestival war ein toller Erfolg! Bei phantastischem Wetter trafen sich über 3000 Menschen - im Alter von null bis hundert - im Friedenspark, um dutzenden von Bands - vom Kindergartenchor bis zur Latinrap-Combo - zu lauschen, die zu ehren der Edelweißpiraten aufspielten. Drei der geehrten, Mucki Koch, Jean Jülich und Peter Schäfer genossen den Trubel in vollen Zügen - bzw. fünf Wiesenbühnen - und steuerten einige schöne kölsche und bündische Lieder bei. Die wohl bunteste Publikumsmischung Kölns, spendete reichlich Lob und erfreute sich an der lockeren familiären Atmosphäre. (aus dem Pressetext)

Presseschau folgt in den nächsten Tagen..

...und bei ebay gibts sogar noch ein Programmheft

Konzert-Parcours im Friedenspark auf 5 Bühnen beim Sommerfest des Bauspielplatzes.

Kein Eintritt!

u.a. mit La Papa Verde, Klaus der Geiger + Freunde, werle & stankowski, Eierplätzchenband,
Zugvögel-Gruppe, Microphone Mafia, Schwarzmeerflotte, Harald »Sack« Ziegler, Rolly Brings Bänd, SakkoKolonia, Rockawayshanty, Rembetes + I Ap Ekso, Chupacabras & Zu Laut, Onde Blu + San Marino,
De Moraes, 1zu1 Band, Guts Pie Earshot

und den Edelweißpiraten

Mucki Koch, Peter Schäfer (Foto), Jean Jülich und vielen, vielen anderen


 

Liebe Freunde,

unser Musikfestival zu Ehren der Edelweißpiraten und ähnlicher Jugendgruppen nimmt immer prächtigere Züge an.
Zu den bereits gemeldeten Bands sind noch einige Musikanten dazugestoßen, die Ihren speziellen Aspekt zum Thema Edelweißpiratentradition beitragen werden.
Ähnlich wie es die Edelweißpiraten Anfang der 40er Jahre liebten, werden ca. 20 Kölner Bands unterschiedlichster Herkunft in lauschigen Parkwinkeln des im Friedenspark musizieren: Das Aufeinandertreffen überraschender Kontraste - Pfadfinderchor und Electro-Punk, Zeitzeugen-Kombo und Mestizo-Band, etc. - ist dabei sehr willkommen. Dem Besucher bietet sich dadurch ein Klang-Parcours, den er nach Lust und Laune erwandern kann.
Ausgangspunkt dieses von einem breiten Bündnis engagierter Bürger/innen veranstalteten Festivals war die Ausstellung »Von Navajos und Edelweißpiraten - Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 - 1945«, die im Frühjahr 2004 im NS-Dokumentationszentrum zu sehen war.
Im Rahmen der Arbeit mit alten Zeitzeugen und jungen Musikern an demCD/DVD/Buch-Projekt "Es war in Schanghai - Kölner Bands interpretieren Edelweißpiraten-Lieder«,
- Kölner Bands interpretieren Edelweißpiraten-Lieder«, stellten wir fest, welch wichtiges, identitäts-stiftendes, regionales Kulturpotential hier sechzig Jahre nahezu unbeachtet blieb.
Deshalb möchte das 1. Edelweißpiratenfestival, 60 Jahre nach Kriegsende, nicht nur jenen 5.000 bis 10.000 naziresistenten Kölner Jugendlichen ein lebendiges Denkmal setzen, die in finsterster Zeit dem übermächtigen NS-Terror getrotzt haben. Es möchte auch Gelegenheit bieten, sich weiterhin vom Geist der Edelweißpirat/innen und verwandter Jugendgruppen musikalisch und moralisch inspirieren zu lassen.
Auch wenn das Edelweißpiratenfestival zu allererst ein musikalisches Treffen der Generationen, Kulturen und sozialen Gruppen - ohne Festreden und Zeigefinger - sein soll, kommt natürlich der Information über die Edelweißpiraten und deren Vorbild für unsere Zeit eine wichtige Rolle zu. Die enge Kooperation mit dem »Bauspielplatz Friedenspark e. V.« betont die erwünschte Nähe zur Jugendszene und zum Veedel. Darüberhinaus wird angestrebt ein weithin sichtbares Zeichen zu setzen, welche Traditionen in Köln geehrt und belebt werden sollen! Auch, um aufkeimender ideologischer Einfalt in ganzer Tiefe und Breite begegnen zu können.


Als Zeitzeugen haben bisher zugesagt: Mucki Koch, Jean Jülich, Peter Schäfer

Bands:

La Papa Verde (Mestizo-Pop), Klaus der Geiger + Freunde (Straßenmusik)
Werle + Stankowski (Electro-Song), Eierplätzchenband (Son Cubano)
Zugvögel-Gruppe (Bündische Jugend), Microphone Mafia (HipHop)
Schwarzmeerflotte (Blasmusik), Harald »Sack« Ziegler (Waldhorn + Sequenzer)
Rolly Brings Bänd (Liedermacher), SakkoKolonia (Kölsche Krätzchen)
Rockawayshanty (Shanties, Punrock & Becks), Rembetes + I Ap Ekso (Griechische Lieder), Chupacabras & Zu Laut (Latin Rap + Andenfolk), Onde Blu + San Marino (Italo Rock), Guts Pie Earshot (Punkloops/ drum´n cello) 1zu1 Band (Reggae)





und hier gibts den Flyer


Unterstützer Bezirksvertretung Innenstadt und der Landschaftsverband Rheinland. Danke!

Interessante Links zum Thema

NS-Dokumentationszentrum

Humba Efau e.V

kriegsende.ARD.de

coelle.de

Bauspielplatz Friedenspark

Edelweisspiraten

Kontakt:
HUMBA-Efau e.V.
Jan Ü. Krauthäuser (Vorstand)
Sachsenring 73a
50677 Köln
tel. 0221/9322211
fax 0221/9322210
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